HERZLICH WILLKOMMEN

Hervorgehoben

…auf unserer Website und schön, dass Sie sich für unsere Tiere und unsere Arbeit interessieren. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Surfen in unseren Rubriken. Für Fragen und Anregungen sind wir offen und freuen uns über jede Kontaktnahme. Vielen Dank schon jetzt für Ihren Besuch und bis bald  – hier auf der Website oder in der Tiervermittlung in Schottikon oder vielleicht sogar in Bulgarien bei Asja und Magi auf unserer Station.

Dido, das alte Männlein

Der Kastrationstermin von Wendy’s Babies war auf den 20.8.16 angesetzt. Da fragte eine alte Frau Asja, ob sie nicht ihre Hündin Veni mitnehmen und auch kastrieren lassen könnte. Dabei sagte sie, sie habe noch einen kleinen Opa-Hund, dem es nicht gut gehe. Er könne fast nicht mehr gehen und esse nicht mehr. Natürlich hat Asja auch ihn mitgenommen. In der Klinik angekommen, musste er zuerst total geschoren

werden, denn er war so von Flöhen befallen, dass er von ihnen fast aufgefressen worden war. Man stellte fest, dass es ihm gar nicht gut geht. Bevor weitere Tests etc. gemacht werden solle Asja Opa Dido zu sich nehmen und ihm mehrmals täglich kleine Portionen Futter geben, damit er sich ein wenig stabilisiert. Zum Glück hat sich die alte Frau damit einverstanden erklärt. Er wurde in Dragos Gehege platziert, wo er das ganze Wochenende geschlafen hat ausser wenn es Futter gab: Dosenfutter aus der Schweiz, Trockenfutter und natürlich Magi Suppe. Alles, was er angeboten erhielt hat er genüsslich gefressen. Asja und Magi hoffen, dass Dido sich nicht aufgibt und er noch eine Weile sein Leben geniessen darf. Bitte helft mit, Daumen für ihn zu drücken!

 

Happy birthday liebe Eva!

Gibt es eine Hoffnung für unsere Bären?

und so spielen die Beiden…

Schauen Sie sich die beiden an. Das schönste Hundepaar der Welt lebt in Bulgarien
… noch!

Seit einigen Jahren begleiten wir nun Dobrin und Sandra. Meist aus der Ferne – aber bei jeder persönlichen Begegnung mit den beiden wird es sehr emotional, denn jedes Mal möchte man ihnen versprechen, sie bald in die Schweiz holen zu können und ihnen ein tolles Leben zu ermöglichen. Nicht dass sie es jetzt schlecht hätten – aber sie teilen sich dasselbe Schicksal. Beide leben alleine in einem Zwinger und beide sind so unglaublich menschenbezogen, dass es einem das Herz bricht, jedes Mal wenn man wieder den Zwinger verlässt. Dobrin und Sandra verstehen sich blendend. Leider wohnen sie nicht zusammen, denn Dobrin fühlt sich wohler draussen und Sandra drinnen in der Halle. Dies hat die traurige Konsequenz, dass sie mit Ausnahme der gemeinsamen Zeit im Auslauf immer allein sein müssen. Dobrin und Sandra spielen sehr liebevoll mit allen Welpen auf der Station. Einfach mit anderen erwachsenen Hunden möchte man sie nicht zusammen lassen, weil sie zu gross und kräftig sind, als dass sie zu grob werden könnten.
Es ist so traurig zu sehen, wie die beiden immer darauf warten, dass Menschen ihnen einen Moment ihrer Zeit schenken; sie kraulen, streicheln und in die Arme nehmen. Sie sind so sanft mit uns Zweibeinern, dass es schwer fällt zu glauben, sie könnten anderen Hunden etwas tun. Aber sicher ist sicher – und leider ist die Kapazität nicht da auf der Station, eine Begegnung lange zu begleiten.
Sandra und Dobrin geniessen aber die Stunde, in der sie miteinander spielen und toben dürfen. Sie wissen genau wie „grob“ sie miteinander umgehen dürfen und wo es zu viel ist. Wenn Menschen in der Nähe sind, sind diese jedoch noch viel interessanter, denn dieses Vergnügen haben sie noch seltener. Dobrin, der grosse Eisbär mit den verträumten Augen ist nur lieb, nur anhänglich und er lässt alles mit sich machen, obwohl er natürlich die Kraft von drei Hunden hätte. Und genau so ist auch Sandra, die wunderschön gezeichnete Riesenhündin.
Das Allerschönste für die beiden ist ein gemeinsamer Spaziergang ins Grüne. Dies geniessen sie so sehr, so selten diese auch stattfinden. Anfangs spürt man dann die Kraft, die in ihnen steckt, aber das euphorische Ziehen lässt schnell nach und so watscheln sie später gemütlich mit und sind selig vor Glück. Bei Begegnungen mit fremden Hunden ist insofern Vorsicht geboten, als dass beide eben viel Kraft haben, und man sie schwer halten kann, wenn sie „Gas geben“. Dies dürfte jedoch mit etwas Hundeschule bestimmt schnell ändern. Ein Training hatten sie bis jetzt noch nicht.
Sandra hatte zwischenzeitlich Gesundheitsprobleme aber diese scheinen nun langsam behoben zu sein.
Dobrin, der draussen im Gehege lebt, ist den riesigen Temperaturunterschieden ausgesetzt die in Bulgarien herrschen. Der Winter scheint ihn nicht so sehr zu stören, denn er hat das dichteste Fell, dass man sich bei einem Hund vorstellen kann. Für ihn wird es wohl eher im Sommer unerträglich sein bei der sengenden Hitze in seinem Fellkostüm. Noch so gerne lässt er sich jedoch frisieren, scheren und bürsten. Stundenlang hält er in allen Posen hin, wenn man ihm etwas den Pelz trimmt. Hauptsache Menschenkontakt!
Und nun zu unserem Anliegen:

Wir möchten dem Zukunftsglück der beiden ein wenig auf die Sprünge helfen und fragen Sie, liebe Hundeliebhaber:
Gibt es irgendwo in der Schweiz ein Plätzchen für diese beiden sanften Riesen, wo sie miteinander alt werden dürfen? Wo sie einen schönen Garten haben, evt. ein Grundstück, das sie auch bewachen dürften, aber in erster Linie einen oder mehrere liebe Menschenfreunde, die ihnen viel Zeit, Glück und menschliche Wärme schenken, was im Moment aufgrund des Zeitmangels von Magi und Asja einfach nicht möglich ist?
Jeder, der diese zwei Hunde persönlich kennt wünscht ihnen nicht mehr, als ein schönes gemeinsames Zuhause wo sie viel Platz und viel Aufmerksamkeit bekommen. Leider sind solche Plätze eher rar – aber wer weiss?

Wer hat ein Herz für diese Seelen – und wer könnte ihnen ein Zuhause bieten, wo sie drinnen und draussen sein dürfen? Wo sie von Menschen verwöhnt werden und gemeinsam in eine unbeschwerte, glückliche Zukunft steuern dürfen? Es wäre einfach zu schön, wenn diese Hundefreunde irgendwann und irgendwo für immer beisammen sein dürften und nicht auf ihren so geliebten Menschenkontakt verzichten müssten.
Falls Sie eine Möglichkeit haben, diese Pfoten glücklich zu machen, melden Sie sich doch – lieber heute als morgen.

Kiko, der freundliche alte Strassenhund

Kiko ist kleiner als gedacht, er ist nur etwa 45cm hoch und noch total fit! Wer hat zwei Streichelhände und ein Körbchen für ihn frei?

30.7.16: Kiko ist so ein lieber, menschbezogener Opa-Hund, dass wir beschlossen haben, für ihn in der Schweiz ein Zuhause zu suchen. Wer hat Zeit und Lust und sooooo viel Liebe für Kiko?

24.4.16: Die ersten Tage in Radulovtsi hat Kiko nur den ganzen Tag geschlafen. Die Blutresultate hatten eine Erlichiose ergeben, die mit Antibiotika behandelt

Kiko untersucht das Gelaende 24.4.2016 1

Kiko untersucht das Gelände

wird. Sicher auch Dank der Behandlung ist er nun fitter geworden und untersucht nun das grosse Gelände, geniesst die Streicheleinheiten und die Leckerlis. Er ist ein total menschenbezogener Hund, er muss es einmal gut gehabt haben. Wir wollen nicht wissen, was passiert ist, dass man ihn rausgeschmissen hat, wir sind nur glücklich, dass er nun bei uns sein darf!

22.4.16: Jippiiieee: Ich habe schon eine liebe Patin gefunden!

21.4.16: Asjas Mitteilung: Heute habe ich einen neuen Opa von der Strasse geholt. Ihn habe ich Kiko genannt. Kiko habe ich ab und zu gefuettert. Sein Futterplatz war an der Ringstrasse von Sofia. Ich dachte, er kommt von den Nachbarnhaeuschen um nach Futter zu betteln. Heute Morgen bin ich vorbeigefahren aber er wollte nicht fressen, er hat gequietscht und ist ins Gebüsch gerannt. Ich habe mir den ganzen Tag Gedanken gemacht was mit ihm los war. Er war immer ein lieber verschmuster und froehlicher Hund und freute sich sehr über jede Streicheleinheit. Am Abend fuhr ich wieder zum Futterplatz, entschlossen ihn  unbedingt zu holen. Unterwegs habe ich auch Beteubungsmittel vom Tierarzt geholt. Da er nicht am Futterplatz war, habe ich eine Landesstrasse zu den Nachbarnhaeuschen lang gefahren und gesehen, dass diese Haeuschen nicht bewohnt sind, dort wohnte Kiko, ganz allen. Vielleicht hatte er irgendwann eine Familie die ihn gepflegt und geliebt hat. Als er mich gesehen hat, hat er sich sehr gefreut. ich habe ihn kurz gekuschelt, aufmerksam angeschut. Er hatte keine Wunde und war wie ueblich verspielt und froehlich. Die Gelegenheit habe ich benutzt, die Tuer vom Auto aufgemacht und mit ein bischen Hilfe meinerseits hat Kiko auf dem Beifahrersitz Platz genommen, gesessen, kurz angeschaut, sich dann hingelegt und tief eingeschlafen. Er hat auf die ganze Fahrt bis zur VetKlinik geschlafen, nur einmal kurz gequietscht. Es war sichtbar, dass er keine Wunde hat und nichts gebrochen, also die Schmerzen kamen irgendwie von innen. Der Tierarzt vermutet, er hat entweder Gelenkprobleme oder Nierenschmerzen. Der Tierarzt hat gesehen, dass Kiko nur einen Hoden hat. Wenn der zweite Hoden im Bauch gewachsen ist kann es sein, dass die Schmerzen dadurch verursacht werden. Morgen wird Kiko grundsaetzlich untersucht, getestet und ehografiert.

Ich bin sehr dankbar, dass Kiko mir vertraut hat und ich konnte ihn mitnehmen. Weitere Info folgt.

 

Wer sucht noch einen vierbeinigen Begleiter?

Wir sind alle bald vorbereitet und können im Herbst/Winter ausreisen….

Unser grosser Bär Balou

 

Auf Wunsch der Patin wurden neue Fotos von Balou gemacht….

Bilder von unseren Schweizer Besucherinnen

Uschko, der neue Strassenhund

Traurige Mitteilung von Asja: Leider hat Uschko es nicht geschafft und ist spaet am Nachmittag am 5.8.2016 ueber die Regenbogenbruecke gegangen. Es ist so schade, dass wir ihn nicht helfen konnten aber er war auf seinem letzten Erdeweg nicht allein.

Wir haben ihn kremieren lassen, so wird er fuer immer bei uns ein Zuhause haben.

 

30.7.16: Asja und Magi haben entschieden, den kranken Uschko mit nach Hause zu nehmen. Seine Kreatininwerte von 900 scheinen es fast unglaublich, dass er noch weiterlebt. Die grosse Menge Medikamente mag er nicht, Trockenfutter mag er auch nicht, aber heute….. hat er eine gute Portion von Djina’s Fleischtopf gegessen und musste nicht erbrechen! Wir sind dankbar für jeden Tag, den wir ihm schenken können!

25.7.2016: Leider geht es Uschko noch nicht besser. Er benötigt ein Wunder, um zu überleben….

 

Hin und wieder fährt Asja mit Drago zum Tierarzt zur Kontrolle wegen der Augen. Im Nachbardorf Slivnitza sah sie neben dem Imbiss einen hinkenden, brandmageren Hund (6-7 Jahre alt). Er sah sehr freundlich aus und liess sich auch problemlos ins Auto laden.

Am anderen Tag wurde er geröntgt und getestet. Das Bein wird sicher wieder heilen, die Wunde ist äusserlich und stammt vermutlich von einem Biss. Schlimmer jedoch sind seine Nierenwerte und ausserdem hat er Anaplasmose. Auch nach 3 Tagen Infusion haben die Nierenwerte nicht gebessert und die Tierärzte sind nicht sehr zuversichtlich.

Bitte helft mit, Uschko ganz fest die Daumen zu drücken! Wir möchten ihm noch ein paar Jahre ein wenig Geborgenheit und Glück in Radulovtsi geben und ihm zeigen, dass Menschen auch fürsorglich sein können! Inzwischen geht Asja jeden Abend zu ihm in die Klinik und sie spazieren etwas herum…..